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Kinderfreie Zeit bei Schokominza – Selten, aber schön

Wie oft liest man in Elternratgebern, dass man sich als Paar nicht aus den Augen verlieren soll? Ganz vorn auf der Vorschlags-Liste steht dann direkt der Dating-Abend. „Hm“, denke ich da. Was in der Theorie so schön klingt, war bei uns nie ganz so leicht, denn das Problem liegt auf der Hand: einer muss auf die Kinder aufpassen. Dass beide Eltern unterwegs sind, ist zumindest in den ersten Jahren eher schwierig zu bewerkstelligen.

Bereits in Solinas Beitrag und in chutriels Beitrag konntet ihr sehen, wie unterschiedlich Eltern ihre Pärchenzeit bewerkstelligen. Heute bin ich an der Reihe.

Bitte nicht noch ein Punkt auf meiner To-Do-Liste!

Ich finde einen Pärchenabend durchaus schön, aber ich möchte nicht noch einen Punkt auf meiner To-Do-Liste haben, der zu erfüllen ist. Ich denke, wir MÜSSEN gar nichts. Auch wenn Bücher, Zeitschriften, Blogs usw. die Wichtigkeit betonen – Ich mache mir da keinen Stress, denn es ist schwierig, diese freien Abende unterzubekommen, wenn man Kinder hat.

Von Zeit zu Zeit vergehen sogar viele Wochen, ohne dass mein Mann und ich gemeinsam unterwegs sind. Wir besitzen zum Beispiel seit Weihnachten einen Gutschein für ein Restaurant hier in Dresden, den wir zusammen einlösen möchten… Das Organisieren der Babysitterin ist aber immer mit Aufwand verbunden, schließlich muss man einen Termin finden, der für uns und für sie passt. Vielleicht sollten wir das endlich mal einplanen? (Schwupps, oh nein, schon ist da doch wieder ein Punkt auf der To-Do-Liste).

Wer passt auf die Kinder auf?

Die wichtigste Frage für den Dating-Abend lautet: Wer passt auf die Kinder auf? Wir haben uns recht früh auf die Suche nach einer Babysitterin gemacht. Inzwischen sind wir bei Nummer 4. Sie ist eine Schülerin aus Dresden, die mein Mann über sein Hobby kennengelernt hat. Die Kinder lieben sie, weil die exklusive Spielzeit mir ihr natürlich toll ist. Zudem ist sie erst 16 und nah an den Kindern dran.

Die Nachteile einer Babysitterin sind natürlich das Geld und die Zeit. Uns geht es dann immer so, dass wir Abende von vorn herein hinterfragen: Brauchen wir das jetzt? … Verschieben wir es lieber auf einen wichtigeren Anlass. Zudem sind wir maximal 3 Stunden unterwegs, damit es nicht so teuer und spät wird.

Praktischer ist es, wenn wir meine oder seine Eltern besuchen. Dann sind nicht nur Babysitter direkt vor Ort, sondern wir können sogar „bis in die Puppen“ wegbleiben. Nachteil: Wir müssen etwas in den Orten unserer Eltern unternehmen und die Orte sind ziemlich klein. Meistens besuchen wir dann Freunde.

Weiterer Nachteil: Ausschlafen können wir trotzdem nicht.

Wie häufig sind wir unterwegs?

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Ich schätze, wir sind einmal im Monat zu zweit unterwegs, aber natürlich ist es kein richtiger Pärchenabend, wenn wir zusammen zu Freunden gehen. So richtige Dating-Abende nur zu zweit unternehmen wir tatsächlich recht selten. Im Juni wollen wir aber zu zweit übers Wochenende wegfahren. Dann passen meine Eltern auf die Kinder auf. Es war gar nicht so einfach, ein freies Wochenende auszuwählen – die Idee hatten wir schon im März.

Dating-Abend: Was machen wir?

An einem Abend, an dem wir keine Freunde treffen, sondern wirklich zu zweit unterwegs sind, unternehmen wir etwas, das ungefähr drei Stunden dauert. Wir wohnen seit einem Jahr in Dresden und waren schon im Kino, viermal Essen, zweimal bei einem Auftritt von Sebastian Krämer und einmal bei Olaf Schubert. Zudem haben wir eine Kunstausstellung besucht.

Aber auch wenn wir unsere 4 Wände nicht verlassen, verbringen wir natürlich Zeit miteinander. Filme schauen steht immer ganz oben im Kurs und aktuell läuft auch wieder Game of Thrones… Was will man mehr? Auch Gesellschaftsspiele mögen wir beide, wobei ich nicht weiß, ob die unserer Beziehung so guttun, denn wir sind beide superschlechte Verlierer…

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Ich mach mir keinen Stress

So schön die Abende zu zweit sind: ich denke nicht, dass man sich zu sehr stressen sollte. Unsere Kinder sind jetzt schon 6 und 4,5 Jahre alt. In kurzer Zeit werden wir sie also ganz allein zu Hause lassen können, wenn wir mal einen Spaziergang machen wollen oder ähnliches. Und so kommt die Freiheit der Zweisamkeit Schritt für Schritt von alleine zurück. Das finde ich gut. Das Organisieren und andere fragen, ob sie nicht auf die Kinder aufpassen würden, das liegt mir einfach nicht gut. Ich bin froh, wenn sich wieder alles „von selbst“ löst. Frei und unkompliziert.

Wie siehst du das?

Wenn du Lust hast, schau doch auch mal bei meinem Dresden Mutti-Blog vorbei. Dort schreibe ich noch mehr über uns und das Leben in Dresden als Familie.

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