Allgemein · Umzug

Ankommen in einer neuen Stadt – letzter Beitrag

Ankommen ist einfach. Man steigt aus der Bahn oder aus dem Auto oder vom Fahrrad und setzt seine Füße auf den Boden. Schon ist man da und schon ist man angekommen.

Körperlich.

Ich habe mit meinen Kindern vor kurzem das erste Mal den Film „Paddington der Bär“ angeschaut. Kennt ihr ihn? Ein kleiner Bär reist aus dem dunkelsten Peru nach London und sucht eine Familie. Auch ihm geht es so, dass er körperlich zwar schon angekommen ist, aber der Rest noch folgen musste.

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Vorbereitung auf Milas Geburtstag: Sie lud schon 8 Dresdner Freunde ein.

Vermissen – Und es ist schön!

In Köln und Bonn habe ich meine kompletten 20er verbracht (Oh mein Gott, ich bin so alt^^): Gleich nach der Schule zog ich für meine Ausbildung nach Köln und 24 Tage vor meinem 30sten Geburtstag ging es dann „zurück“ ins Heimat-Bundesland Sachsen. Nach Dresden. Meine Kids, mein Mann und ich – Wir alle haben mit dem Umzug einen großen Teil unseres Lebens „zurückgelassen“.

Wir vermissen Bonn. Und das ist auch schön, finde ich, denn unsere Erinnerungen sind keine negativen, sondern wir freuen uns über Nachrichten aus der alten Heimat und natürlich besonders über Freunde, die vorbei kommen. Nun sind 600 km natürlich eine sehr weite Entfernung, sodass man nicht „mal eben“ rüber kommen kann, wenn man Lust dazu hat.

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Im Großen Garten in Dresden

Wir freuen uns über viel Besuch

Schon drei Mal gab es Besuch von Freunden: an Weihnachten besuchten uns Kindergarten-Freunde, zur Buchmesse bekamen wir Besuch von einem Freund aus dem Studium und nach Ostern besuchte uns eine Freundin mit ihrer Tochter, die in Bonn neben uns gewohnt hatte.

Ein ganz besonderes Highlight steht noch bevor: Über Pfingsten sehen wir unsere Freundin wieder, mit der wir 7 Jahre lang im gleichen Haus gewohnt haben – zusammen mit ihren Kindern! Ich habe die Minis aufwachsen gesehen vom Kleinkindalter (1 & 4 Jahre) bis zur Schulzeit (8 und 11 Jahre). Sie vermisse ich natürlich besonders.

(Ob ich sie zu einem Umzug nach Dresden bewegen kann?)

In den Herbstferien haben sich auch schon sehr gute Freunde angekündigt, auf die wir uns sehr Freuen und auch die Familie meines Mannes überrascht mit viel Mobilität: Wir sehen uns trotz der Entfernung  regelmäßig.

Wie geht es den Kindern in der neuen Stadt?

Die Kinder sind schon sehr gut in Dresden angekommen. Unser Start wurde uns durch eine tolle Hausgemeinschaft sehr erleichtert – 13 1/2 Kinder wohnen mit im Haus. Das sind ausreichend Spielkameraden und in den Häusern drum herum wohnen noch viele, viele mehr. Die Kinder sind ständig unterwegs, seit wir in Dresden wohnen. Sogenannte „Playdates“ müssen wir gar nicht mehr ausmachen.

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Das Planschbecken im Garten steht schon.

Auch der Kindergarten scheint soweit erobert. Sie erzählen zu Hause von ihren Freunden und Erziehern bwz. Erzieherinnen und sie müssen nicht mehr überredet werden, hinzugehen. Besonders Annika hatte in der neuen KiTa Startschwierigkeiten, aber die sind eindeutig überwunden.

Es wird wieder getanzt

In Bonn hat Mila seit sie 4 Jahre alt ist, einen Tanzkurs besucht. Jetzt ist sie 5 Jahre alt und geht seit 3 Wochen auch in Dresden in einen Kurs. Und das ist gar nicht so leicht! Ich weiß nicht, wie eure Kinder mit Kursen umgehen, aber Mila überfordert es noch, wenn sie alleine den Kurs besuchen soll…

Die ersten beiden Male hatte ich sie zum Tanzen begleitet, aber letzte Woche sollte sie der erste Mal alleine in den Tanzraum gehen. Es ist leider nicht so schön, wenn die Eltern mit im Raum sitzen; ich wollte davor warten. Die Kinder sind sonst abgelenkt und einfach nicht richtig „unter sich“, wenn die Mamas und Papas auch noch mit im Raum sitzen.

Als ich Mila vom Kindergarten abholte, war ihre Laune ausgesprochen gut. Die Kinder hatten Friseur gespielt und Mila einen Pferdeschwanz gebunden:

„Jetzt bin ich bereit fürs Tanzen, Mama“.

Und in der Tanzschule fand sie dann sogar eine neue Freundin, mit der wir im Anschluss Eis essen gingen. Die beiden Mädchen Hand in Hand und ganz stolz, weil sie „ohne Eltern“ in der Tanzschule gewesen waren.

Was ist bei den Eltern los?

 

adrian-ich-liebe-dich

Was Unternehmungen angeht, haben wir auch schon einiges in Dresden machen können.

  • Sight-Seeing: Frauenkirche
  • Dresdner Zoo
  • Ausstellung über Menschen und ihre Haustiere im Hygiene Museum
  • Ausstellung „mit dem Teddy durchs Dresdner Spielzeugland“ im Stadtmuseum
  • Flohmarkt an der Elbe
  • Kino im Ufa-Palast

Ich war zudem schon im grünen Gewölbe (Schatzkammer) und mehrmals in der Dresdner Neustadt.

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Mit meiner Nichte auf Wanderschaft

Arbeit, Arbeit, Arbeit

Ich arbeite vergleichsweise viel – In Bonn hatte ich nur 30 Stunden pro Woche und viele Urlaubstage + die Möglichkeit durch Überstunden noch freie Tage rauszuarbeiten. Das sieht aktuell leider nicht mehr so üppig aus: Nun habe ich 40 Stunden/Woche und 24 Urlaubstage. Ansonsten gibt es Grund zum Jubeln: Ich habe die Probezeit überstanden!!

Und mein Mann? Er schreibt noch immer Bewerbungen. Es ist nicht leicht, eine Stelle zu finden, weil er für die meisten Berufe keine praktische Erfahrung mitbringt und für andere Berufe wiederum keine theoretische Ausbildung (z.B. als Erzieher). Also: Weiter Daumen drücken!

THE END: Wir sind da. Wir sind angekommen.

Wahrscheinlich kann man sagen, dass wir inzwischen angekommen sind. Wir haben unseren Alltag, der manchmal anstrengend ist, aber meistens auch ganz schön ist.

Das beste an Dresden ist übrigens: Wenn man schlechte Laune hat, geht man einfach an die Elbe und fühlt sich direkt wie im Urlaub am Meer.

Das war nun der letzte, abschließende Post zu unserem „neuen Leben“ in Dresden.

THE END

Hier könnt ihr nochmal alles nachlesen:

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