Allgemein · Kindergarten

KiTa-Start: Alles neu macht der August

Über die vier Wochen Sommerferien sind meine Kinder heimlich gewachsen. Die Tanzschuhe passen nicht mehr und wir müssen keine Windelpakete mehr ins Fach stellen. Beide Mädchen sind groß. Zwar zählen sie noch nicht zu den „Wackelzähnen“, die nächstes Jahr in die Schule kommen, aber kleine „Pünktchen“ mit Eingewöhnung und Schmusetuch sind sie eben auch nicht mehr. Mila erlebt bereits ihr drittes Jahr im Kindergarten, Annika das zweite Jahr und obwohl sie in den gleichen Gruppen bleiben dürfen, wird einiges anders.

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Solina berichtet gerade von dem holprigen Umzug ihres Sohnes von einem KiTa-Bereich in den nächsten (Unbedingt nachlesen: Teil 1, Teil 2) und ich verblogge heute, was sich bei uns im neuen KiTa-Jahr verändert hat.

Musik-Kurs für alle

Mila besucht bereits seit 1,5 Jahren den Musikkurs, der im Kindergarten angeboten wird. Eine externe Lehrerin musiziert jeden Dienstag mit den Minis  und mit fast 3 Jahren darf nun auch Annika an dem Angebot teilnehmen. Ich habe sie direkt angemeldet, weil ich das Programm sehr mag. Es wird gesungen, getanzt und auf kleineren Instrumenten gespielt. Die Kosten liegen bei 25 € pro Monat und Kind.

„Ich schlafe nicht mehr!“

Dieser Satz ist furchtbar. „Ich schlafe nicht mehr! Ich bin schon groß.“ Müde Kinder sind knatschig, heulen wegen Kleinigkeiten und sind grundsätzlich unzufrieden. Was für ein Gebrüll gab es gestern zum Beispiel, als Annika einfach nur auf Toilette gehen sollte, bevor wir nach draußen gingen.

Was sich Mila mit 3,5 Jahren in den Kopf setzte, zieht Annika nun ebenfalls durch: Wach-bleiben über die Mittagszeit. Es macht mich fertig, weil sie den Schlaf eigentlich beide noch brauchen; Annika ganz dringend. In den Sommerferien schlummerte die Kleine noch gemütlich nach dem Essen ein, doch jetzt als „Große“ bleibt sie im Kindergarten hartnäckig wach.

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Unser Kindergarten ermuntert im wahrsten Sinne des Wortes die Kinder leider zum Wachbleiben, sobald sie das erste Kindergartenjahr abgeschlossen haben. Dann sind sie etwa 3 Jahre alt. Es gibt nämlich nicht genügend Schlafplätze. Manchmal nicken die Kinder trotzdem auf dem KiTa-Sofa ein und werden dann zugedeckt, was ich absolut okay finde Hauptsache Schlaf doch Annika hat diese Möglichkeit in den ersten 10 Tagen nur einmal genutzt. Ob sie das durchhält?

Keine Windeln, kein Schnuller

Wir müssen keine Windeln und Feuchttücher mehr in die KiTa schleppen und auch nicht mehr darauf achten, dass ein Schnuller da bleibt! Jucheee! Daran merkt man, dass die Kleinkindzeit nun entgültig abgeschlossen ist und für Annika das große Kindergartenleben beginnt.

„Ich habe mich um die Kleinen gekümmert.“

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Mila steckt ebenfalls voll im Kindergartenleben und sie kann zusätzlich bereits über ihren eigenen Horizont hinaus schauen. Sie nimmt für die kleinen Kinder die Rolle der älteren Freundin ein und hilft den 2-jährigen bei der Eingewöhnung. Nachmittags berichtet sie mir, um wen sie sich heute gekümmert hat. So stolz und so groß, meine Kleine…

Alles beim Alten – bevor das Neue beginnt

Ansonsten ist für uns alles beim Alten geblieben. Die gleichen Räume, Kinder, Eltern, Erzieher. Bald findet das Kennenlern-Picknick im Kindergarten statt, das für mich allerdings ein Abschieds-Picknick werden wird. In nicht mal mehr einem Monat arbeite ich in Dresden und mein Mann und meine Kinder folgen im Dezember (hier könnt ihr mehr darüber lesen). Ich weiß jetzt schon, dass wir unseren Kindergarten vermissen werden, auch wenn der Mittagsschlaf nicht klappt (Zum Schluss ein Link: Warum wir den Kindergarten so lieben).

 

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